Beim Heißsiegeln sorgt die richtige Kombination aus Wärmezufuhr durch einen Keil, Geschwindigkeit und Druck für eine einwandfreie Schweißnaht.
Wärme
Die für den Schweißvorgang erforderliche Wärme wird elektrisch durch zwei Heizelemente erzeugt, die sich im Inneren des Heizelementgehäuses befinden. Die Heißlufttemperatur reicht von 100 bis 1350 Grad Fahrenheit oder 25 bis 730 Grad Celsius. Um die erforderliche Temperatur zu ermitteln, empfiehlt Miller Weldmaster , Proben zu testen.
Hinweis: Achten Sie darauf, den Keil regelmäßig zu reinigen, um eine vollständige und gleichmäßige Erwärmung des gesamten Keils zu gewährleisten.
Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit der Schweißrollen bestimmt die Zeit, in der die Hitze auf das zu schweißende Material einwirkt. Je langsamer die Geschwindigkeitseinstellung, desto stärker wird das Material erhitzt. Je schneller die Geschwindigkeitseinstellung, desto weniger wird das Material erwärmt. Um eine optimale Schweißnaht zu erzielen, sollte das Material nur minimal erwärmt werden, aber dennoch eine vollständige Schweißnaht ergeben. Zu viel Hitze führt zu einer Verformung des Materials, während zu wenig Hitze das Schweißen des Materials verhindert. Die gewünschte Geschwindigkeit kann je nach Material und Anwendung variieren.
Druck
Der von der Schweißrolle ausgeübte Druck ist der letzte Schritt bei der Herstellung einer Schweißnaht. Der Druck der Schweißrolle presst das erhitzte Material zusammen und schließt den Schweißvorgang ab.
Hinweis: Saubere Schweißrollen gewährleisten eine glatte Naht. Verschmutzte oder abgenutzte Rollen können faltige oder schlechte Nähte verursachen.
Präzision
Der Schweißkopf lässt sich genau dort positionieren, wo er gebraucht wird. Abhängig von Ihrer Maschine gibt es entweder einen Motor, der den Kopf bewegt, oder Sie können die Position des Heizelements manuell einstellen.